Historischer Bilderdienst

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Paul Pietsch Seefahrt tut Not!

Titel:
Deutsche Uniformen; Seefahrt tut Not! Uniformbilder der kurbrandenburgischen Marine


Quelle:
Zigarettenfabrik Dreßler K.G., Dresden, um 1930, aus dem
Zigarettenbilderalbum Seefahrt tut not! Paul Pietsch

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01. Matrose der Kurbrandenburgischen Marine, Eine eigentliche Marineuniform gab es damals auch bei Engländern und Holländern noch nicht. Die Tracht ist an die Landarmee angelehnt. Das Bild ist dem Marinemuseum in Berlin entlehnt.
02. Unteroffizier der Kurbrandenburgischen Marine. Selbst für höhere Dienstgrade, sogar für Offiziere, ist eine bestimmte Tracht nicht vorgeschrieben, sie ähnelt der Reiteruniform. Auch dieses Bild entstammt dem
Marinemuseum in Berlin.
03. Otto Friedrich von der Groeben. Ursprünglich Major und Kammerjunker, erhielt den Befehl, eine Festung zum Schütze einer dauernden Ansiedlung in Afrika, in Guinea, zu gründen. - Groß "Friedrichsburg". Er
kämpfte später gegen die Türken.
04. Steuermann, Zeit der Befreiungskriege. Man nahm die gebräuchliche Seemanskleidung und gab ihr durch Aufsetzen von roten Kragen- und Ärmelaufschlägen sowie durch ein Achselband militärischen Charakter.
05. Bedeckungsmann eines Sperrschiffes. Uniform der damaligen Infanterie ziemlich ähnlich. Order über Bekleidung unbekannt. Solche Sperrschiffe blockierten Danzig und Stettin im Jahre 1813 gegen die
Franzosen.
06. Offizier auf Schoner "Stralsund". Seeoffizier von Schweden übernommen« Die Bekleidungsorder datiert vom Juli 1816. Die Bekleidung lehnt sich stark an die der Infanterieuniform: Frack, Hut, rote Aufschläge.
07. Seemann von der deutschen Flotte 1848. Damals viele Uniformvorschläge. Rangabzeichen nicht festzustellen. Vorbild war die englische Uniform. Aus Sparsamkeit wurde meist ein Arbeitsanzug,
Civilschnitt getragen.
08. Seeoffizier im Frack 1850. Uniform der Seeoffiziere Überrock, Bordjacke oder Frack, der viel getragen wurde, blaue Beinkleider nach "Civilschnitt". Mütze mit breitem Goldstreifen, auf Wache Lackhut.,
Civilschnitt getragen.
09. Uniform der Maate: Bluse, Jacke oder Überzieher. Abzeichen auf dem linken Oberärmel eingestickt. Runder Lackhut oder Mütze ohne Kokarde, aber mit Bezeichnung K.M., keine Mützenbänder, nur
Hutbänder.
10. Admiral Rudolf Brommy. Geboren 1804 in Anger bei Leipzig. Ehemals griechischer Seeoffizier, später Admiral der deutschen Flotte. Äußerst tüchtiger, unermüdlicher Vorkämpfer für den deutschen
Flottengedanken. Gestorben 1860 in St. Magnus.
11. Bootsmann (Deckoffizier) 1854. Die Deckoffiziere bildeten eine Zwischenstufe zwischen Unteroffizier und Offizier, sie trugen die Abzeichen am Kragen. Zu ihrer Ausrüstung gehörte damals noch der Frack und ein
Überzieher nach "Civilart".
12. See-Kadett erster Klasse. Es gab 2 Klassen Kadetten, erste Klasse hatte Offiziersrang, Uniform ohne
Epauletten, dafür rechts ein Achselband. Seit 1855 heißen die See-Kadetten erster Klasse Fähnrich zur See,
1864 Unterleutnant zur See.
13. Admiral v. Jachmann gehört zu den ältesten Offizieren der preussischen Marine. Er wurde nach dem Gefecht bei Jasmund zum Konteradmiral befördert und in den Adelsstand erhoben« Nach dem Kriege 1870
nahm er seinen Abschied als Vizeadmiral.
14. Offizier des Seebataillons. Das Marine-Korps (Garde-Marinier) trug 1850 Uniformen nach Schnitt des Landheeres mit weißen Vorstößen und den Artilleriehelm, von 1862 an den Tschako. Von 1852 an hieß
das Marinier-Korps "Seebataillon".
15. Flottenrevue in Swinemünde nach einem Originalbild. König Wilhelm I. besichtigte die Flotte in Swinemünde am 6. Juni 1864. Admiral Prinz Adalbert, Schöpfer der preußischen Flotte. Geboren 29. Okt.
1811, gest. 15. Juli 1873.
16. Kadett der preußischen Marine. (Eigentlich Kadett zweiter Klasse.) Sie trugen kurze Jacken und Dolche, wurden später Seekadetten und die jüngeren Volontärkadetten (ohne Portepee) genannt. 1864 kam wieder
die Bezeichnung Kadett auf.
17. Seebataillon (Mann). Bildete eine Infanterietruppe, die auf größeren Schiffen eine Art Sicherheitsdienst versah. Siehe auch Bild 14. Auch die Ehrenwachen wurden an Bord vom Seebataillon gestellt. - Später
nicht mehr an Bord verwendet.
18. Sergeant der Stabswache. Als eine Art Polizei an Bord wurden 1854 Stabswachmeister aus Sergeanten des Seebataillons geschaffen. Uniform ähnlich Seebataillon, aber ohne Vorstöße. Sie bestanden bis 1882.
19. Maschinisten wurden von der Handelsmarine übernommen. 4 Klassen. Deckoffizier-Rang oder Maaten-Rang. Röcke und Jacken hatten nur eine Reihe Goldknöpfe. Dienstabzeichen Zahnrad. Weiße Knöpfe erst
1873.
20. Stabsarzt der Marine. Marineärzte trugen Uniform der Seeoffiziere, aber nur eine Knopfreihe. Mütze zwei schmale goldene Streifen. 1868 kam Äskulapstab als Abzeichen hinzu, später die zweite Knopfreihe.
21. Das Verwaltungspersonal sowie Beamte und Zahlmeister trugen die Uniform der Seeoffiziere mit weißen Knöpfen. Beamte einreihig. Jedoch Zahlmeister, die zwar auch Beamte waren, trugen Röcke mit zwei
Knopfreihen.
22. Marinedetachement 1870 aus 8 Seeoffizieren, 2 Ärzten und 120 Mann ging am 11. Dez. 1870 von Kiel nach Orleans, um die dort genommenen französischen Kanonenboote zu besetzen. Rückkehr nach Kiel
erfolgte am 22. März 1871.
23. Seeartilleriekompagnie. Diese bestand seit 1854 als ein Teil des Seebataillons, mit dessen Uniform, aber schwarzem Kragen und Aufschlägen. 1867 wurde die Artillerie auf drei Kompagnien verstärkt und
selbständig gemacht.

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